Graz bietet eine Fülle an unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten und Orten, die man bei einem Besuch oder einem Stadtrundgang durch Graz unbedingt besucht haben sollte!

Grazer Dom

Die Domkirche ist dem hl. Ägidius geweiht. Erstmals wird der Dom im Jahre 1174 in einer Schenkungsurkunde des Markgrafen Ottokar von Steiermark für das Kloster Seckau erwähnt.

Mit der Errichtung der heutigen Barbarakapelle wird die Kirche Hofkirche. 1577 übergibt Karl II. von Innerösterreich die Kirche dem Jesuitenorden. 1617 werden die Brauttruhen der Paula Gonzaga, als Reliquienschreine aufgestellt im gleichen Jahr wird die neue Sakristei durch Pietro de Pomis und im 17. Jhdt. die vier Seitenkapellen angebaut. In der ersten Hälfte des 18. Jhdt. wird der Hochaltar barock gebaut und die beiden Säulenaltäre errichtet. Die beiden Seitenaltäre erfahren um 1766 eine Neugestaltung. 1786 wird die Ägidiuskirche zur Kathedralkirche der Seckauer Bischöfe. 1854 wird der Verbindungsgang zwischen Burg und Dom abgebrochen. 1962/63 wird die Domkirche renoviert und 1987 werden die neuen Glocken geweiht. 1998 hat man die Fassade des Domes zuletzt restauriert.

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Die Basilika Mariatrost

Wer gediegenen reinen Barock liebt, sollte nach Mariatrost kommen. Am Ostrand von Graz thront auf einem Hügel die doppeltürmige Wallfahrtskirche.

Ab 1714 wurde sie vermutlich von den Architekten Andreas und Johann Georg Stengg im Auftrag des Pauliner-Ordens errichtet. Ihr Herzstück bildet eine Marienstatue, deren weithin erzählte Wundertaten schon im 17. Jahrhundert zahlreiche Pilger anlockten.

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Landeszeughaus

Das einzigartige und weltberühmte Zeughaus in Graz war das zentrale Waffendepot der Steiermark in der Zeit der Türkenkriege.

32.000 Exponate sind erhalten und in historischer Aufstellung präsentiert, darunter Harnische, Panzerhemden, Helme, Waffen und anderes Kriegsgerät. Die Wehrgeschichte der Steiermark wird in einer eigenen Ausstellung in der Kanonenhalle veranschaulicht.

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Schloss Eggenberg

Das Schloss Eggenberg am Westrand von Graz ist die bedeutendste Schlossanlage der Steiermark. Bauherr des ab 1625 durch den Palladio-Schüler Pietro de Pomis errichteten Palastes war Fürst Hans Ulrich von Eggenberg (1568 - 1634).

Die prachtvolle, nach dem Vorbild des spanischen Escorial gestaltete Schlossanlage war Ausdruck dieser machtvollen Stellung in der Welt und gleichzeitig symbolische Darstellung seines humanistisch geprägten Weltbildes. Bau und Innenausstattung ist ein umfassendes mathematisches und allegorisches Programm zugrunde gelegt, welches das Schloss zum architektonischen Spiegelbild des Universums machen sollte, geprägt von naturphilosophischen Vorstellungen kosmischer Harmonie, wie sie Denker der Zeit, Johannes Kepler oder Giordano Bruno, lehrten.

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Kunsthaus Graz

Außerirdisches im Weltkulturerbe Graz? Wie eine riesige bläulich schimmernde Blase schwebt das Wahrzeichen des neuen Graz über dem rechten Ufer der Mur.

Die Schöpfer, 2 Londoner Architekten, Peter Cook und Colin Fournier, nennen es liebevoll “Friendly Alien”. Genutzt wird das Kunsthaus als Ausstellungsstätte für spektakuläre Architektur und zeitgenössische Kunst. Und nicht nur das - es steht sinnbildlich für das harmonische Zusammenspiel von Alt und Neu in Graz. Schließlich wächst es aus dem Eisernen Haus, einem Gebäude, das 1848 als einer der ersten Gusseisenbauten auf dem Kontinent für Aufsehen sorgte.

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Neue Galerie

Die Neue Galerie informiert ihre Besucher mittels Ausstellungen und Symposien über den Stand der gegenwärtigen Kunst auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

Die Neue Galerie viele Jahre vor anderen Museen jungen Künstlern, die heute zu den fixen Stars der Kunstszene gehören, wie z.B. Pipilotti Rist, Sylvie Fleury oder Olafur Eliasson große Einzelausstellungen gewidmet. Junge österreichische, noch nicht im Kunstbetrieb etablierte Künstler finden im Studio der Neuen Galerie eine Möglichkeit der Präsentation. In der Hofgalerie werden vorwiegend Werke der österreichischen klassischen Moderne gezeigt.

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Alte Galerie

Das große Welttheater. Der Bilderbogen reicht vom Mittelalter über die Renaissance bis hin zum Barock.

Der Bilderbogen reicht vom Mittelalter, das mit der Darstellung von Marienkult, Heiligenverehrung und der Passion Christi ein umfassendes Bild der christlichen Glaubenswelt vermittelt, über erstklassige Zeugnisse der Renaissance bis hin zum großen Welttheater des Barock, wie es italienische, flämische und österreichische Maler in ihren Bildern entfaltet haben. Die Eggenberger Bühne präsentiert Heilige und Schelme, Götter und Gauner. Nicht nur die Tugendgröße wird beschworen, sondern auch die Torheit menschlichen Handelns wie die Vergänglichkeit alles Irdischen.

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